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Lässt sich Graphic Recording lernen? - 5 Tipps

Zuhören... Schreiben...

Visualisieren... Du möchtest gern Graphic Recording lernen? Gute Nachrichten:

Du hast längst angefangen...

"Aber ich kann gar nicht gut malen...!" - macht nix - darum geht's auch gar nicht. Bilder mit mehr als ein paar Strichen sind beim Graphic Recording wenn dann nur


die Kirsche...auf dem Zuckerguss...auf dem Kuchen...

Eva-Lotta Lamm hat dieses schöne sprachliche Bild mal in Bezug auf Sketchnotes, den kleineren Geschwistern der Graphic Recordings benutzt. Schöne Icons seien "only the cherry on top of the icing on top of the cake". Der Kuchen ist die Hauptsache. Damit sollen wir anfangen - da sollte die mit Abstand meiste Energie rein fließen. Der Zuckerguss entsteht dann durch die Übertragung der Zusammenhänge in Beziehungen auf der Fläche des Posters. Dafür reichen bereits die oben genannten Fähigkeiten, die wir seit der Schule üben. Anstatt zu Kirschen in den Nachbarsgärten zu linsen heißt es also Kuchen Backen üben...





Die einfachen Visuals (Symbole, Container & Co.) lassen sich dann leicht erlernen - mit oder ohne viel "Talent". Mehr dazu unter "3) Steal like an Artist"


Was es dann noch braucht sind Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Erfahrung. Die werden Dir mit der Zeit sehr helfen. Sie wachsen beim Machen, sind aber für's Anfangen kein Hinderungsgrund. Genau das solltest Du jetzt tun: Anfangen...Machen...!

Als kleine Starthilfe beim Graphic Recording Lernen "on the job" gebe ich Dir hier noch schnell die 5 Tipps mit, die mir selbst dabei am meisten geholfen haben:



Inhalt



1) Vorbereitung


Die Zeit ist knapp beim Graphic Recorden. Davon möchte ich nichts an Arbeiten verlieren, die ich auch schon im Vorhinein erledigen kann: 


  • Überschriften

  • Namen, Titel, Firmen/Organisationen

Außer dem Heraussuchen dauert auch das Lettern einen Moment - vor allem, wenn es etwas herausstechen soll. Beim Digital Graphic Recording habe ich die Möglichkeit diese Zeilen vorzubereiten und zur Not nachher noch etwas zu veschieben. Analog, auf Papier gilt das zumindest für die Hauptüberschrift. Zum Beispiel, während die Zuschauer:innen langsam eintrudeln.


Auch möchte ich möglichst viel Ruhe haben, um mich auf die Beiträge zu konzentrieren. Kein Suchen, kein Ausprobieren.

  • Agenda (übersichtlich ausdrucken)

  • Struktur planen (& Orientierungspunkte schaffen)

  • Farben wählen & Stifte/Pinsel zusammenstellen





💡 Backup - nicht nur der Dateien...

Ein einziger schwarzer Marker ist nicht genug, um mit Sicherheit ein analoges Graphic Recording bestreiten zu können. Ein einziges iPad beim digitalen Graphic Recording aber auch nicht. Wenistens noch Stifte und Papier als Backup sollte dabei und bereit sein. Besser noch: Ein zweites iPad. Ich habe immer den jeweiligen Vorgänger meines aktuellen Tablets dabei... 

...inklusive Ladegerät, Pencil und Adapter. Aufgeladen.  

Was wenn beim remote Graphic Recording das Netz ausfallen sollte? Hab ich hab ein starkes mobiles Netz als Backup!  

In jedem Fall: Denkt Eure Backup-Lösungen auch so durch, dass Ihr sie wirklich verwenden könntet. Schneidet einen zweiten Bogen Papier bereits vor, wenn Ihr analog Recorded und eine Wand bespannt. Auf der Rolle dauert im Zweifel zu lange. Am besten spannt Ihr ihn auf einer Rückseite (falls vorhanden) schon mal auf. Ladet das Ersatz-iPad ebenfalls auf (samt dem passden Stift). Legt regelmäßig ein Backup des aktuellen Graphic Recordings in die Cloud. In einem Format, das ihr auf dem Ersatzgerät (auch wirklich) öffnen könnt. Stichwort: Layeranzahl bei älteren Geräten.  

Wenn alles gut läuft, braucht Ihr Euer Backup nicht. Ich hatte bisher Glück.

Das ein oder andere mal konnte ich aber spontan die Moderation durch mein Zweitgerät unterstützen: Die Auswertungen einer Punktfrage oder einen Timer auf einem zweiten Monitor einblenden. Mit einem HDMI-Kabel aushelfen. Nehmt einfach mal einen billigen Kugelschreiber mit, der Euch nichts bedeutet... Spätestens, wenn jemand vorbeikommt einen Stift zu leihen und auf Eure Marker schaut werdet Ihr verstehen, warum.


Schließlich will ich das Gehörte direkt einordnen können. Dafür brauche ich ein Übersichts-Wissen über die Themen. Keine Expertise, aber doch ein Verständnis der großen Zusammenhänge, eine Geläufigkeit der Fachbegriffe und der Abkürzungen.


  • intensives thematisches Einarbeiten (Thema allgemein & Expertise der Speaker:in)


Bis zu ein...zwei Tage der Vorbereitung können dem schon mal gewidtmet sein.



2) Am Anfang war das Wort


Graphic Recorder kennen für alles das entsprechende Symbol und das zeichnen sie dann blitzschnell hin...

Das klingt zwar faszinierend, würde aber nur zu wimmelnden Bilderrätseln führen. Visuelle Elemente unterstützen das Erfassen der Inhalte und Zusammenhänge zwar sehr, aber erst die Kombination mit den Worten gibt dem Graphic Recording die nötige Klarheit. (Das ganze Konzept von der einen, einzigen Visualisierung, die alle Betrachter gleich interpretieren und die auch noch so komplexe Zusammenhänge in einem einfachen, kleinen Symbol ausdrückt... Das würde vermutlich nicht mal an unseren eigenen Klonen getestet funktionieren.)



Prioritäten & Reihenfolge beim Graphic Recording


Der wichtigste Bestandteil des Graphic Recordings, symbolisiert durch einen Kuchen
pointiert zusammengefasste Inhalte - der Kuchen im Graphic Recording
  • Aussagen in Stichworten auf den Punkt bringen


  • Wortinseln auf dem Graphic Recording anordnen

Damit können wir bereits Beziehungen zwischen den Aussagen offenlegen. Haben wir dabei auch gleich eine Struktur im Hinterkopf, sind wir bereits auf dem allerbesten Weg, zu einem guten Graphic Recording.







Graphic Recordings glänzen durch Ihre Klarheit und Struktur. Sie sind wie der Zuckerguss auf dem Kuchen.
Klarheit & Struktur sind der Zuckerguss des Graphic Recordings.
  • einfache visuelle Elemente zur Unterstützung von Klarheit und Struktur


Striche,...Pfeile, ...einfache Kästen...etwas Farbe ...eine Sprechblase...  

Diese einfachen visuellen Hilfsmittel sind - bewusst eingesetzt - die heimlichen Stars von richtig guten Graphic Recordings. 




Die Kirsche steht für die kleinen Visuals und Symbole, die - ganz sparsam eingesetzt - das Graphic Recording ganz besonders strahlen lassen.
Symbole und kleine Visuals setzen Graphic Recordings die Kirsche auf.
  • Symbole,... kleine "Szenen",...Key-Visuals...

Sie sind nicht die ersten, die Ästhetik ins Recording bringen. Klarheit und Struktur leisten da deutlich mehr Arbeit. Es braucht nicht immer gleich Bilder. Kümmert Euch erst mal um die Inhalte.

Kommt dann ein Aspekt, der besonders hervorgehoben oder öfter wiederholt wird, merkt Ihr selbst, dass ein Visual gut wäre. Auch hier filtern wir als Graphic Recorder. Lieber wenige, die dann auch was bedeuten.





Die optimale Arbeits-Reihenfolge entspricht genau der dieser Prioritäten. Sie werden immer wieder durchlaufen. Jeder Abschnitt, jeder Programmpunkt und auch das gesamte Graphic Recording: Cake-Icing-Cherry: Sobald die entscheidenden Stichworte geschrieben sind, wird hervorgehoben und strutkuriert. Sobald dann ein etwas längerer Teil der Wiederholung, mit Beispielen oder Details kommt, geht die Suche nach einem charakteristischen, herausragenden Punkt los. Während der visualisiert wird bleiben die Ohren immer offen für den nächsten Inhalt, der verstichwortet werden sollte.


💡 Vorbereitung

Die Gesamtstruktur (z.B. auch inkl. Key-Visual), lässt sich am besten vorab festlegen. Sie "ergibt" sich nicht von selbst - sie muss schon vorab klar sein. Mehr dazu in: Was das Graphic Recording im Inneren zusammenhält



3) Steal like an artist


Das Wichtigste fürs Graphic Recording Lernen steckt bereits in Euch: Die Fähigkeit zu Schreiben & Striche zuziehen. Ab da werdet Ihr dazulernen. Das passiert beim Machen. Und es hört auch nicht auf.


  • Fangt zunächst an, mit dem was Ihr habt. Macht Erfahrungen.  


  • Bewertet auch schon Eure ersten Werke am Kriterium "Dienst am Betrachter".  


  

Jetzt kommt der Moment, wo Euch der Blick nach links und rechts zum ersten mal richtig hilft, Euren Stil weiterzuentwickeln:

  • Schaut Euch an, wie andere Graphic Recorder bestimmte Aspekte umgesetzt haben:


○ Überschriften hervorheben

○ Beziehungen darstellen

○ Strukturen anlegen

○ Elemente abgrenzen

Naschen beim Graphic Recording Lernen

Natürlich dürft Ihr auch naschen. 


Meine Kollegin Kathe Büttner zeichnet zum Beispiel ein unglaublich tolles Schwein. Das wollte ich dann natürlich auch lernen. Ein wenig modifizieren*... und schon hatte ich ein weiteres Visual in der Hinterhand. Knapp zwei Jahre später machte sich das Schwein dann sehr gut in einem Graphic Recording das ich zu einer Fachtagung über Demenz festhielt...


Lernen wie man ein einfaches Comic-Schwein visualisiert. Igrendwann kann es bei einem Graphic Recording hilfreich sein.
Graphic Recording Lernen heißt auch mal "naschen" - so lange man dann nicht jedes Recoding damit "verziert", sondern auf einen Moment warten kann, an dem das Visual auch wirklich einen Sinn erfüllen kann.

... 2 Jahre später ...


Bis ein Graphic Recording kommt, bei dem genau dieses Visual eine echte Bereicherung ist, dauert. Bitte geduldig sein und Symbols sammeln.
Kathes Comic-Schwein zu lernen hat sich gelohnt: Im Graphic Recording des Vortrags über einen Pflegebauernhof kam es schließlich erfolgreich zum Einsatz. Zuvor musste es vor allem ein paar Neujahrsgrüße begleiten.


💡 Macht es Euch zu eigen: Stil eintwickeln ist Lernen und Basteln


  

Esst auch Euer Gemüse!  

...oder schaut Euch auch die Kuchen und den Zuckerguss bei andern an bzw. ab. Zum Beispiel die Art, wie Kathe ein Spaltenlayout gestaltet hat. Da steckt so viel drin, was Ihr in all den Graphic Recordings nutzen könnt, die Ihr machen werdet, bevor dann wirklich mal der Vortrag zum Pflegebauernhof ein Key-Visual braucht.


Symbole in aller Ruhe lernen und sammeln

Symbole und kleine Visuals sind was für die langfristige Entwicklung. Kein Allheilmittel für jedes Recording: Nichts ist ablenkender, als eine Glühbirne, die in einem Graphic Recording einfach überall auftaucht - einfach weil die Recorder:in es kann... Sammelt Eure Graphic Recording Symbols also in aller Ruhe und überall, wo Ihr drüber stolpert. Besonders einfach geht das mit denen in den Tutorial-Videos im YouTube-Channel von chartflipper. Hier zwei Beispiele:






4) Zu Machen anfangen


Machen ist letztendlich die Hauptzutat beim Graphic Recording Lernen. Machen bedeutet: unter reale Bedingungen.

Beim Graphic Recorden also "live".  


Ihr traut Euch noch nicht?  

Setzt Euch ins Publikum, erzählt keinem davon. Arbeitet auf Eurem Schoß. (Auf Papier heißt das dann meist "Sketchnotes". Arbeitet Ihr dabei aber auf einem Tablet, verschwimmen die Grenzen zwischen Sketchnote und Digital Graphic Recording bereits.) Wichtig: Arbeite dabei so, als wenn Ihr das Ergebnis später den Zuschauern zeigen wolltet. Also für diese verständlich und lesbar. Ob und wie Ihr das mit dem Zeigen dann tatsächlich handhabt, bleibt Euch überlassen.

Der Hund hat den Haustürschlüssel gefressen?

Wenn Ihr nicht aus dem Haus könnt oder mögt, dann schaut mal nach TED-Talks, die Euch interessieren. Dort findet Ihr eine Menge allgemeinverständlich präsentierte Themen, die nebenbei auch noch super interessant sind. Die Talks sind mit unter 20 Minuten sehr handlich und die Speaker:innen geben alles. Ihre Vorträge haben meist sehr gutes Storytelling. Ihr erkennt also in der Regel direkt, was ihre Hauptanliegen sind. Darf es auf Englisch sein, dann seid Ihr bei TED.com genau richtig. Dort finden sich zum Beispiel solch tolle Talks wie der von Brené Brown "The Power of Vulnerability". Lieber auf Deutsch? Neben der Hauptkonferenz gibt es auch viele lokale TEDx-Konferenzen - z.B. auch im deutschsprachigen Raum. Am besten findet Ihr diese deutschsprachigen Talks in der offiziellen Playlist "TEDx talks in German".



Graphic Recording Lernen - auf Zeit. Die Stoppuhr läuft und nur so lernt man unter realistischen Bedingungen zu arbeiten, selbst wenn man nur Videos als Vorlage hat.
Graphic Recording Lernen heißt, auf Zeit üben.


💡 Graphic Recording Lernen online ... fast...!

Haltet Euch dabei aber genauso an die Zeit. Seid ehrlich zu Euch selbst...!

Macht statt zu schummeln lieber folgendes:  


  • Macht das Recording nochmal.  

  • ... und zwar mit der Erfahrung vom ersten mal.  

  • Macht auch die Vorbereitung zu diesem zweiten Anlauf aus dieser Erfahrung heraus. Ihr wisst jetzt noch besser, auf welche Punkte es besonders ankommt. Es ist wie ein richtig gutes Briefing mit Zusammenfassung oder sogar Folien.


Ach, und hier nochmal der andere Teil des Deals:  

In Echtzeit. Wichtig! Noch ein Wort zur Beruhigung: Ein... paar Minuten Nachlauf ist normal. Kaffeepausen, Mittagspausen, Umbaupausen...Ganz normal, dass da noch etwas Zuckerguss geglättet und die Kirsche gerichtet wird. Der Kuchen muss aber dann aber bereits fertig sein.



5) Aushalten


Wie immer gilt auch beim Graphic Recording Lernen:

Scheitern gehört dazu. Aber was heißt Scheitern hier? Eigentlich nicht mehr als "Das würde ich mit dem, was ich jetzt weiß, beim nächsten Mal anders machen." und "Das hätte ich gern anders - das sah in meinem Kopf noch deutlich besser aus".


Das nächste Mal ist dabei der entscheidende Punkt:

So lange man wenigstens ein wenig "scheitert", kann man lernen.

Hab ich gar keine Idee mehr, was ich anders ausprobieren könnte, dann lerne ich nichts mehr dazu. Dann bleib ich stehen.  


Kleines Geheimnis

Das mit dem "ich seh noch was, das noch nicht ganz so ist, wie ich's gern hätte"... Das bleibt. Mit jedem weiteren Graphic Recording lernen wir damit besser umzugehen. Gerade am Anfang gilt deshalb: Aushalten.

Aber auch die Augen und Ohren offen halten, denn, noch ein wundersamer fun fact: Unser Graphic Recording, bei dem wir das als allererstes das Verbesserungspotential sehen, hilft bereits Menschen. Alleine schon, weil sie sich nochmal mit den Themen auseinadersetzen. Selbst wenn sie sich nur dran reiben. Achtet mal auf die Rückmeldungen und Reaktionen, wenn Ihr Euer Graphic Recording zeigt. Noch schlimmer für den selbstkritischen Graphic Recording Lernenden: Vielen Betrachtenden gefällt es sogar. ...Aushalten!



Graphic Recording Lernen begann 2016 mit diesem Interview. Bettina Sabath war Gästin und sorgte für zwei Nachdrucke.
Mein erstes Graphic Recording 2016 - Lernen auszuhalten dass ich die unperfekten Stellen sehe und das Publikum bzw. die Interviewgästin sich trotzdem freut - Es wurde "trotzdem" zwei mal nachgedruckt und hängt auch noch.


💡 Neuer Job für einen alten Freund:

Euer innerer Kritiker ist ein super Helfer auf der Suche nach Dingen, die Ihr beim nächsten Mal anders probieren könnt. Lasst Euch aber nicht von ihm ins Bockshorn jagen und schon gar nicht davon abhalten, mit dem Graphic Recording Lernen anzufangen.  




Fazit

  • Graphic Recording Lernen geht am besten schrittweise. Die wichtigsten Schritte dafür habt Ihr schon längst getan.

  • Bester Startpunkt - ab hier - sind erste eigene Erfahrungen.

  • Viele Zeitfresser lassen sich vorab durch gründliche Vorbereitung zämen.

  • Gute Stichworte auf's Papier bringen ist beim Recorden mehr als die halbe Miete.

  • Viele gute Kleinigkeiten lassen sich bei anderen Recorder:innen abschauen - sichtbar werden sie aber erst richtig sobald man es selbst mal probiert hat.

  • Üben solltest Du immer in Echtzeit. Wiederholungen bringen dabei mehr als "Schummeln".

  • Schließlich ist eine leichte Unzufriedenheit mit Eueren Ergebnissen ein Begleiter, der Euch treu bleiben wird. Aber eben auch viel helfen. Wenn Ihr ihn nur lasst. Tipp: Aushalten, Anfreunden, Einspannen.

Ihr seid also nie allein und auch schon längst auf dem Weg :-) Herzlich willkommen auf dem nächsten Abschnitt der grandiosen Reise des Graphic Recording Lernens ... Los geht's!




Graphic Recording repräsentiert als Kuchen mit Zuckerguss und Kirsche
Graphic Recording Lernen ist wie Kuchenbacken... Nur Mut und viel Spaß!

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